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Auf nach Thailand

von | Nov 1, 2018

Damals habe ich davon geträumt, als Jugendlicher, mit zwanzig, einfach loszuziehen und ferne Länder zu bereisen. Andere Kulturen kennen zu lernen, eine andere Sprache zu lernen und mich weiter zu entwickeln. Heute lasse ich das kalte und grau-nieselige Wetter Deutschlands jedoch nicht nur hinter mir, und endlich erfüllt sich dieser Herzenswunsch.
Viel hat sich seit meiner Jugend verändert. Ich habe so vieles gelernt und entdeckt, und sovieles ist seit damals dazu gekommen, was meine Reisen bereichern wird.

Es hat sich einiges geändert

Seit damals hat sich einiges geändert. Es gibt neue Möglichkeiten zu reisen. So gehören Couchsurfing und Workaway.info und auch WWOOFING zu den Portalen, die die Welt vernetzen und es leichter ermöglich das Reisen abseits der touristischen Ströme zu erleben und mehr in die Kultur der Länder einzutauchen. Man lernt die Locals bei sich zu Hause kennen und kann so manchmal ganz in den Alltag eines Menschen eintauchen, der komplett in einer anderen Kultur aufgewachsen ist. Wie spannend, oder?

Reisen leicht gemacht

Demnach ist Couchsurfing etwas weltenverbindendes und Grenzen überwindendes, wie ich finde. Ich habe es zur Dokumenta X angefangen, und innerhalb von sechs Wochen fast 100 Menschen aus der ganzen Welt beherbergt. Und ich hatte keine einzige negative Erfahrung. Es hat mir gezeigt, dass Menschen, egal woher sie kommen eines vor allem sind: Menschen, genau wie du und ich. Desweiteren waren alle freundlich, hilfsbereit und eines vor allem, dankbar wenn man ihnen geholfen hat. Couchsurfig ist etwas, dass uns wirklich Grenzen überschreiten läßt. Wir laden jemanden aus einem anderen Teil der Welt ein, der ganz anders aufgewachsen ist und entdecken, das in ihm das gleiche Herz schlägt. Dieses Herz will auch nur Frieden, eine heile Welt, nette und freundliche Menschen um sich herum. Genau wie meines.

Auch ich habe mich geändert

Ich habe mich viel entwickelt in all den Jahren. Alle Erfahrungen, die ich gemacht habe, sind in irgendeiner Weise sinnvoll für mich. Alles gelernte kann ich irgendwo einsetzen und mich immer noch weiter entwickeln. Ich habe meinen Weg gefunden. Den Weg des Herzens, der Liebe, des Miteinanders. Und ich habe erkannt das ich nicht warten muss, bis dieser Weg zu mir kommt, sondern das ich ihn gehen kann, und auch muß, egal ob alle anderen den gleichen Weg gehen, oder eben nicht. Es war eine tiefe Einsicht mit der ich erkannte, dass ich den Weg des Herzens gehen muß, auch wenn ihn sonst keiner geht.

Immer lernen und sich weiter entwickeln

Weshalb sollte ich immer lernen? Wir sind ja schließlich zur Schule gegangen und haben Jahre lang auswendig gelernt. Nun, lernen ist Entwicklung und Fortschritt. Mein Leben geht immer weiter voran, meine Zeit verstreicht und irgendwann kommt mein Ende. Will ich also die ganze Zeit verbringen und auf der Stelle treten, hab ich mich gefragt? Also habe ich mir immer neue Sachen beigebracht. Gitarre spielen, Didgeridoo spielen, Klettern, Malen und Zeichnen, Webseiten bauen, Jonglieren und Poi mit Feuer spielen. Danach kam dann noch Yoga, Meditation und jetzt als nächstes möchte ich Thai Massage vertiefen. Jedoch lebe ich Yoga und Meditation weiterhin, weil es mir so viel gibt. Auch die anderen Fähigkeiten praktiziere ich immer wieder…mal mehr mal weniger.

Ein Yogi auf Reisen

Yoga ist so großartig. Nicht nur, dass ich mir damit so viel Gutes tuen kann, sondern auch, dass ich es in meiner 2-jährigen Yogalehrerausbildung gelernt habe weiter zu geben. Auch Meditation und Thaimassagen sind Lebensbereicherungen, die ich anderen weiter geben kann ohne das ich etwas anderes dafür benötige als ein offenes Herz und den Wunsch jemandem etwas Gutes zu tun. Auch habe ich immer mehr vom weltlichen Besitz loslassen können. Als ich Anfang 2016 in den Ashram von Yoga Vidya zog, lies ich alles hinter mir, was ich länger als zwei Wochen nicht in den Händen gehabt hatte. Um was ich mich da alles erleichtert hatte. CDs aus meiner Jugend, 10 Jahre alte Rechnungen von den städtischen Werken und jede Menge andere Altlasten. Welch eine Erleichterung.

Danke für Alles!

Nun hat mich die Zeit in Äthiopien und bei Yoga Vidya gelehrt, dass ich mich an nichts mehr binden muss. Darüber hinaus habe ich gelernt, dass diese Verhaftungslosigkeit Freiheit bedeutet. Das bedeutet Freiheit. Und Zufriedenheit. Und damit auch Glück aus mir selbst heraus. Des Weiteren kann ich anderen Menschen Frieden, Freude, Entspannung, Liebe und Mitgefühl, Verbundenheit, Frieden und Harmonie schenken, egal ob mit Yoga, Meditationen oder mit Thai Massage. Und für all dies benötige ich nichts, außer meinen Geist, meinen Körper, das erlernte Wissen. Dafür, dass ich all das lernen durfte und weiterhin darf bin ich so dankbar. Jedem meiner Lehrer, jedem meiner Meister(innen). Meinem Leben, das mich hier hin geführt hat. Danke. Danke euch allen!

Jetzt geht´s erst mal weiter, in Bangkok, im The Yard Hostel, wo ich allerdings nur einen halben Tag bleibe, um dann Abends mit dem Nachtzug von der Hua Lamphong Railway Station mit dem Nachtzug nach Chiang Mai zu fahren.

Bis bald ihr Lieben!

Namaste!

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